Das Fehlen von IT-Experten hat einen neuen Höchststand erreicht. Hierzulande gibt es aktuell 82.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Dies entspricht einem signifikanten Anstieg um 49 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Damals waren 55.000 Stellen offen.

Hinweis zur Methodik: 82.000 freie Jobs: IT-Fachkräftemangel spitzt sich zu

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 855 Personalverantwortliche in Unternehmen ab 3 Mitarbeitern telefonisch befragt.

Zahl offener Stellen steigt 2018 deutlich um 49 Prozent

In den Firmen in Deutschland geht man davon aus, dass die Zahl vakanter Stellen weiter ansteigen wird. 59 Prozent erwarten, dass sich der Mangel an Fachkräften künftig weiter verschärfen wird. Die Suche nach Personal gestaltet sich als langwierig und schwierig. Im Schnitt dauert es 5 Monate, eine offene Stelle im Bereich der IT zu besetzen. Jede dritte Firma sagt, dass IT-Jobs langsamer besetzt werden können als andere Positionen. Dazu Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: „Quer durch alle Branchen werden IT-Spezialisten händeringend gesucht.“

Unternehmen beklagen zu hohe Gehaltsvorstellungen der Bewerber

Rohleder weiter: „Auch in vielen klassischen Berufen steigen die Anforderungen an die Digitalkompetenz. Diese Entwicklung zeigt sich in der rasant wachsenden Zahl vakanter IT-Jobs.“ Der Fachkräftemangel könne schon bald zur bedrohlichen Wachstumsbremse werden. „Jede offene Stelle bedeutet einen Verlust. Einen Verlust von Wertschöpfung, ein Weniger an Innovationen – und das gilt schon lange nicht mehr nur für die IT-Branche, sondern die gesamte Wirtschaft und den öffentlichen Bereich“, so Rohleder

IT-Jobs bleiben im Schnitt fünf Monate vakant

Die besten Aussichten auf Arbeitsmarkt rund um das Thema IT haben Entwickler von Software. Drei von zehn Unternehmen aller Branchen (29 Prozent) mit mindestens einer offenen IT-Stelle suchen Programmierer. Dahinter folgen Projektmanager (17 Prozent), Anwendungsbetreuer (13 Prozent), Qualitätsmanager (9 Prozent) und Sicherheitsexperten (8 Prozent). Einen aufsteigenden Trend gibt es bei den vergleichsweise neuen Profilen Data Scientist (7 Prozent) und Virtual Reality Designer (6 Prozent). „Die IT-Berufe differenzieren sich immer weiter aus und es entstehen immer neue Berufsbilder“, sagt Rohleder.

Software-Entwickler sind begehrt

Die Besetzung von IT-Stellen scheitert vor allem am Geld, aber auch an fehlender Qualifikation und Kompetenz. So lässt die starke Nachfrage nach IT-Spezialisten auch die Gehaltsvorstellungen der Bewerber steigen. Drei von vier Unternehmen (76 Prozent) erklären, die Bewerber forderten zu viel Gehalt. Vier von zehn (38 Prozent) bemängeln fehlende fachliche Qualifikation, ein gutes Drittel (35 Prozent) vermisst Soft Skills wie etwa Sozialkompetenzen.

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